Friedrich Olbricht – Wikipedia

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Olbricht

Beginn des Zweiten Weltkriegs nahm Olbricht 1939 als Kommandeur der 24. Infanterie-Division am Polenfeldzug teil und wurde anschließend mit dem Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes ausgezeichnet. Am 15. Februar 1940 erfolgte seine Beförderung zum General der Infanterie. Ihm wurde die Leitung des Allgemeinen Heeresamtes im Oberkommando des Heeres und 1943 zusätzlich die Leitung des Wehrersatzamtes beim Oberkommando der Wehrmacht übertragen.

Gedenkstein auf dem Alten St.-Matthäus-Kirchhof an der kurzzeitigen Grabstätte Olbrichts und weiterer Opfer des 20. Juli (2009)

Er beteiligte sich in Verbindung mit den Widerstandskreisen um Generaloberst Ludwig BeckCarl Friedrich Goerdelerund Generalmajor Henning von Tresckow an den Planungen zum Attentat auf Adolf Hitler. 1943 forderte er Oberst Claus Schenk Graf von Stauffenberg, den späteren Attentäter des 20. Juli 1944, für sein Amt an. Am Tage des Umsturzversuches löste er mit Oberst Albrecht Mertz von Quirnheim den für den Fall innerer Unruhen vorbereiteten „Walküre“-Plan zur Mobilmachung des Ersatzheeres aus. Nach dem Scheitern wurde er in der Nacht vom 20. auf den 21. Juli 1944 auf Veranlassung von Generaloberst Friedrich Fromm im Hof des Bendlerblocks in Berlin gemeinsam mit von Quirnheim, von Stauffenberg und von Haeften standrechtlich erschossen.

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Allgemein veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s