A40 – Eine Autobahn trennt arm und reich – Die Story – Fernsehen – WDR

http://www1.wdr.de/fernsehen/die-story/sendungen/a-vierzig-essen-100.html

Quer durch das Ruhrgebiet führt die A40. Auf den ersten Blick bloß eine Autobahn, beim Blick auf die Bevölkerungsdaten eine Trennlinie: Nördlich dieser Strecke leben die meisten Hartz IV-Empfänger und die meisten Migranten, viele von ihnen nicht freiwillig. Aber hier sind die Mieten billiger – im Süden sind sie unerschwinglich.

„Im Essener Süden zu leben ist schön“, sagt eine Abiturientin. „Aber es ist auch wie unter einer Käseglocke. Tennisclub, Reitunterricht und nach dem Abi erst mal ein Jahr ins Ausland – das ist hier normal.“ Tatsächlich ist das Abitur hier die Regel. An Grundschulen im Essener Süden wechseln 85 Prozent der Schüler aufs Gymnasium. Im Norden sind es an einigen Grundschulen gerade mal 15 Prozent.

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Sozialäquator A40

Die A40 ist der „Sozialäquator“ des Ruhrgebietes – sie trennt den ärmeren Norden vom reicheren Süden. Es gibt wohl kaum eine Metropolregion in Europa, die von einer solchen Kluft durchzogen ist wie das Ruhrgebiet um die A40.

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