Fipronil-Skandal um belastete Eier: Spur führt zu rumänischer Chemie-Fabrik – SPIEGEL ONLINE

http://m.spiegel.de/wirtschaft/service/a-1161327.html

Im Skandal um Hunderttausende mit dem Kontaktgift Fipronil verseuchte Hühnereier ist nach SPIEGEL-Informationen ein Chemikalienhändler aus dem belgischen Weelde ins Zentrum der Ermittlungen gerückt. Belgische und niederländische Fahnder gehen Hinweisen nach, wonach Patrick R. um den Jahreswechsel in einer Fabrik in Rumänien große Mengen des Tiermedikaments Fiprocid geordert habe, das den gefährlichen Wirkstoff Fipronil enthält. Ehemalige Geschäftspartner des Unternehmers sagten dem SPIEGEL, dass es sich um Bestellungen im Volumen von mehreren Zehntausend Euro gehandelt habe. (Diese Meldung stammt aus dem SPIEGEL. Den neuen SPIEGEL finden Sie hier.)

Weder Patrick R. noch dessen belgischer Strafverteidiger waren am Donnerstag für eine Stellungnahme erreichbar. Das Kontaktgift war offenbar einer Flüssigkeit namens „Dega 16“ beigemischt, die in 20-Liter-Kanistern vertrieben wurde und der Säuberung von Geflügelställen dienen sollte. In Deutschland ist ein Präparat dieses Namens auf dem offiziellen Markt nicht erhältlich.

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