Sein Kampf (Archiv)

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In Skandinavien, nicht nur in der norwegischen Heimat des Autors, ist Karl Ove Knausgards umstrittenes autobiografisches Romanprojekt „Min kamp“ ein Bestseller sondergleichen.

Auf Norwegisch sind bislang fünf von sechs geplanten Bänden erschienen, der erste Band liegt jetzt auf Deutsch vor. Natürlich nicht unter dem Titel „Mein Kampf“, das war dem deutschen Verlag zu heiß, obwohl Knausgards Kampf im Gegensatz zu Hitlers sehr unheroisch dargestellt ist. Beide haben eine Autobiografie geschrieben, das ist die einzige Parallele.

Die dürren Fakten zu Knausgard: geboren 1968 in Oslo, der Vater Lehrer, die Mutter Krankenschwester, ein älterer Bruder; nach Stationen in Bergen und Stockholm jetzt in Malmö wohnhaft, mit seiner zweiten Frau, einer Schwedin, drei Kinder. „Mein Kampf“ ist eine Anspielung auf die Großmutter, die ihre einstige Arbeitgeberin zitierte: „Das Leben ist ein Gampf“ – sie konnte kein K sprechen. Aber wichtiger ist, dass der Autor sein Leben selbst als Kampf empfindet: zwischen Mensch und Künstler, zwischen Familie und Literatur.

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