Portrait: Qureshi ein Hamburger Jung | dasinvestment.com

Qureshi ist ein Kind der Achtziger, Jahrgang 73 – indischer Vater, daher Yasin, deutsche Mutter, daher Sebastian. Er wächst in Hamburg-Barmbek auf. Barmbek ist nicht der feine Salon der Hansestadt, eher der aufgeräumte Werkraum; ein ehrliches Viertel, viel Backstein, viele Arbeiter – und ganz viel HSV: „Da bin ich undiplomatisch, hart und direkt.“ Am Commodore wird er 1984 zum Eroberer von Basic, Bits und Bytes, und Piratenschiffe legen nur noch virtuell in den Spieleklassikern „Hanse“ und „Kaiser“ ab. Er ist ein erster Nerd im Zeitalter der Datasette und liebt das Programmieren, die Formeln und entdeckt als Teenager den Terminmarkt. Die selbst geschriebenen PC-Programme lassen die künstliche Computerintelligenz handeln: „Die menschliche Psyche ist zum rationalen Handeln auf den Finanzmärkten nicht imstande“, sagt Qureshi. Nach dem Abitur beginnt er 1992 ein BWL-Studium in Hamburg. Diese „Orientierungsphase“ endet 1994. Qureshi: „Die Praxis ist das einzig lohnende Studium.“ Es folgen Praktika bei unterschiedlichen Brokern, und Qureshi findet in der Finanzwelt die Weiterentwicklung der Jugendzimmer- Analysen: Managed-Futures-Strategien. Nach dem Besuch der Hamburger „Privatakademie für Wirtschaftsseminare“ verabschiedet er sich endgültig und ohne Abschluss aus dem Akademikeralltag

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