Glencore & Co: Globale Kobalt-Produktion steht auf tönernen Füßen | Das Investor Magazin

Sorgen um Kongo-Kobalt

Interessant für alle Kobalt-Investoren dürfte auch der Blick auf die Produzenten sein. Da wartet nämlich das zweite Dilemma auf die Abnehmer. Denn rund 54% der globalen Förderung von 123.000 Tonnen stammt aus der Demokratischen Republik Kongo. Das zentralafrikanische Land hat seine dominante Position auch 2016 verteidigt, wie die aktuellen Daten des USHS, des US Geoligical Survey, zeigen (siehe Graphik). So wurden dort 66.000 Tonnen abgebaut, knapp 5% mehr als im Vorjahr. Kobalt wird im Kongo unter anderem in größeren Mengen von Glencore gefördert. Doch viele andere Produzenten dort stehen für Kinderarbeit, der Kongo selbst vor allem auch für den Bürgerkrieg. Manche sprechen in diesem Zusammenhang auch von „Blutkobalt“. Inzwischen gehen gemeinnützige Organisationen vehement gegen die Verwendung von Rohstoffen aus dem Kongo vor. Das hat im Fall der „Blutdiamanten“ schon einmal vor knapp zwei Jahrzehnten geklappt. Für die Abnehmer sind das natürlich schlechte Aussichten, denn das dürfte den Preis weiter hochtreiben.

http://investor-magazin.de/3023glencore-co-globale-kobalt-produktion-steht-auf-toenernen-fuessen/

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Allgemein veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s