Sonnenlicht zu Wasserstoff: Künstliche Photosynthese könnte Energieproblem lösen – SPIEGEL ONLINE

Günstiger dürfte es sein, den Wasserstoff direkt in einer Solarzelle zu erzeugen, wie es nun die Forscher aus Berlin und Delft demonstriert haben. Van de Krols Team hat eine Solarzelle aus Silizium mit einer Schicht aus Metalloxid kombiniert. Nur diese Schicht kommt in Kontakt mit einer zusätzlichen Wasserschicht und schützt so die empfindliche Siliziumzelle vor Korrosion – ein Problem vieler bisher im Labor entwickelter Zellen. Wenn Sonnenlicht auf die Zelle fällt, entsteht zwischen dem Metalloxid und der Solarzelle eine Spannung. Die Wassermoleküle werden aufgespalten, es entstehen Wasserstoff und Sauerstoff.

Der Wirkungsgrad der Zelle von fünf Prozent liegt noch deutlich unter dem Wert von zwölf Prozent, den US-Forscher 1998 mit einem anderen System erreichten. Doch die damals verwendeten Zellen bestanden aus den teuren Verbindungen Gallium-Arsenid und Gallium-Indium-Phosphium. Die Berliner und Delfter Wissenschaftler nutzten das deutlich günstigere Metalloxid Wismut-Vanadat. Theoretisch sollten damit Wirkungsgrade von neun Prozent möglich sein, erklärte van de Krol.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/sonnenlicht-zu-wasserstoff-kuenstliche-photosynthese-koennte-energieproblem-loesen-a-918476.html

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