Frankreich: Macrons unmögliche Mission – DER SPIEGEL 50/2014

Macron will dagegen die wirtschaftlichen Reformen vollziehen, die bisher kaum oder nur in winzigen Schritten erfolgten. Ob ihm dies gelingt, ob Hollande und seine Partei ihn lassen, davon hängt vieles ab. Es geht darum, ob Frankreich die Kraft findet, sich aus seiner Misere zu befreien.Ein wichtiger Termin steht diese Woche an. Macron will im Kabinett seinen ersten großen Gesetzesentwurf vorstellen, die sogenannte Loi Macron mit 107 Maßnahmen. Die Parteilinke kündigt bereits ihren Widerstand an.Das Gesetz enthalte 107 „Splitterbomben“, sagte etwa der sozialistische Abgeordnete Jean-Jacques Urvoas, die frühere Umweltministerin Delphine Batho schloss „einen parlamentarischen Unfall“ nicht aus. Macron ist vielen Sozialisten suspekt, weil er vier Jahre lang als Investmentbanker bei Rothschild gearbeitet hat. Sie sehen ihn als Handlanger der Hochfinanz, als Karrieristen. „Wahrscheinlich weiß er nicht einmal, wo sich unsere Parteizentrale befindet“, ätzte ein Genosse, als Präsident Hollande Ende August die Personalie verkündete.

Quelle: Frankreich: Macrons unmögliche Mission – DER SPIEGEL 50/2014

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