EU: Eine Wikingerin in Brüssel – DER SPIEGEL 32/2015

Da helfen weder Machtdemonstrationen noch Schmeichelei. Das ist schön zu beobachten bei der Wettbewerbskonferenz im beeindruckenden Wirtschafts- und Finanzministerium in Paris-Bercy. Der charismatische, 37 Jahre junge französische Wirtschaftsminister Emmanuel Macron gibt alles, um die Neue aus Brüssel einzuseifen. Mit einem charmanten Lächeln, Küsschen links, Küsschen rechts, wirbt er um das Wohlwollen von Madame, sein „Chère Margrethe“ flötet er ihre geradezu entgegen.Dann spricht er über sein Lieblingsprojekt, eine „europäische Industriepolitik“, darüber, dass man etwa die eigenen Internetkonzerne, um sie groß zu machen, auch mal schützen müsse gegen die Konkurrenz aus Amerika.Doch „Chère Margrethe“ bleibt ungerührt und spricht sich gegen staatliche Industriepolitik aus. Schutzzäune um europäische Marktführer zu errichten sei kontraproduktiv. Sie habe „sehr wenig Beweise gesehen, dass weniger Wettbewerb wirklich hilft“, lässt sie den Shootingstar der sozialistischen Regierung Frankreichs wissen.

Quelle: EU: Eine Wikingerin in Brüssel – DER SPIEGEL 32/2015

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