Plus 17 Prozent in einer Woche: Was hinter der Bitcoin-Hausse steckt – manager magazin – Nachrichten – Finanzen

Zuletzt trieben aber zwei Entwicklungen den Kurs: Zum einen hatte Japan den Bitcoin zu einem offiziellen Zahlungsmittel erklärt. Zum anderen könnte die Börsenaufsicht SEC einen auf Bitcoins basierenden Indexfonds zulassen und damit die Digitalwährung im klassischen Finanzmarkt salonfähig machen; im März hatte die Behörde dem ETF zunächst eine Absage erteilt, will diese Entscheidung nun aber erneut prüfen. Hinter dem Fonds stecken die Winklevoss-Zwillinge, die durch ihren Streit mit Facebook-Chef Mark Zuckerberg über die Idee für das soziale Netzwerk bekannt wurden.

Auch gelten Anleger aus China, Russland oder Venezuela, die aktuell unter einer Entwertung ihrer eigenen Währung leiden oder diese fürchten, als Bitcoin-Fans. Russlands Vize-Finanzminister Alexey Moiseev hatte erst im April in einem „Bloomberg“-Interview angekündigt, seine Regierung hoffe, im Jahr 2018 Bitcoin und andere Kryptowährungen offiziell anzuerkennen; hoffentlich könne man dann wirkungsvoller gegen illegale Geldtransfers vorgehen.

Die Bundesbank warnte unlängst aber Sparer vor Geldanlagen in der Digitalwährung. Der Bitcoin sei „ein Spekulationsobjekt„, dessen Wert sich rapide verändere, hatte Bundesbank-Vorstandsmitglied Carl-Ludwig Thiele der „Welt am Sonntag“ gesagt. „Aus unserer Sicht ist der Bitcoin kein geeignetes Medium, um Werte aufzubewahren

http://m.manager-magazin.de/finanzen/alternativegeldanlage/a-1148768.html

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