Jüdischer Hausbesitzer: Der „sympathische“ Untermieter Hitler – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – einestages

Das kleine Zimmer war schmal geschnitten, das Bett verdeckte einen Teil des Fensters. An der Wand gegenüber standen ein Stuhl, ein Tisch sowie ein rohes Regal mit Büchern. Auf dem Boden lag billiges, abgetretenes Linoleum, darauf einige kleine Teppiche.

Trotz der Kargheit hing Adolf Hitler an seinem Zimmer in der Münchner Thierschstraße 41, nur der Lärm der Tram von der nahen Haltestelle störte ihn. Knapp zehn Jahre lang wohnte er hier.

Beim Einzug 1920 war er noch ein unbekannter, mittelloser Veteran des Ersten Weltkriegs, beim Auszug 1929 bereits ein Politpromi. Zwar dümpelte die NSDAP noch als Splitterpartei vor sich hin. Aber Hitler war nach seinem Putschversuch 1923 bekannt geworden. Wegen Hochverrats musste er ein gutes Jahr ins Gefängnis, sein Zimmer in der Thierschstraße behielt er in dieser Zeit.

Nun hat der Münchner Historiker Paul Hoser das Leben Hitlers in dem fünfgeschossigen Haus erforscht(*). Dabei stellte sich heraus, dass der Eigentümer Hugo Erlanger Jude war und den Untermieter Hitler offenbar mochte.

http://m.spiegel.de/spiegel/a-1142428.html

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