Rosneft: Putins schärfste Wirtschaftswaffe: Schulden und Sühne – manager magazin – Nachrichten – Unternehmen

Damals waren die Eigner des drittgrößten russischen Ölförderers TNK-BP, vier Oligarchen und der britische BP-Konzern, so in Streit geraten, dass der Riss kaum zu kitten war. Der damalige CEO von TNK-BP, der amerikanische BP-Manager Bob Dudley (61), wurde aus dem Land gemobbt und versuchte, das Unternehmen vom Ausland aus zu steuern.

Setschin nutzte die Gelegenheit, kaufte die Oligarchen aus, gab den Briten 12,5 Milliarden Dollar und räumte im Tausch gegen deren Assets gnädig eine 19,75-Prozent-Beteiligung an Rosneft ein. Ausgerechnet der Russland-Traumatisierte Dudley (mittlerweile BP-Chef) zog in den Rosneft-Board ein. Und sitzt seitdem an einem Tisch mit Matthias Warnig (61). Der frühere Stasiagent und enge Putin-Freund ist als Aufsichtsrat und Manager in Russlands Rohstoffindustrie vielseitig verwendbar; nebenbei leitet er das deutsch-russische Pipelinekonsortium Nord Stream 2.

http://m.manager-magazin.de/magazin/artikel/a-1139057-2.html

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