Sir John Eccles: Wanderer zwischen drei Welten | ZEIT ONLINE

Unter allen heutigen Hirnforschern kam Sir John Eccles dem cartesianischen Dualismus wohl am nächsten. Freilich bezeichnete der Nobelpreisträger sich selbst lieber als „Trialist“ und basierte sein Denken auf Karl Poppers Modell der „drei Welten“, das zwischen sinnlich erfahrbaren Gegenständen (Welt 1), „subjektivem Wissen“ (Welt 2) und „Wissen im objektiven Sinne“ (Welt 3) unterscheidet. Da diese drei Welten allerdings in pausenloser Wechselwirkung miteinander stünden und sich gegenseitig beeinflußten, bezeichnete sich Eccles auch als „trialistischer Interaktionist“: Nicht nur der Geist wirkt auf das Gehirn. Das Gehirn und seine darin gespeicherten Erfahrungen beeinflussen auch das Bewußtsein.

http://www.zeit.de/1997/21/Wanderer_zwischen_drei_Welten

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