EU-Türkei-Abkommen: Der Euro hilft | Europa | DW.COM | 17.03.2017

Geldüberweisungen und Bildungsanreize 

Das umfangreichste Programm, das die EU mitfinanziert, besteht in einer Geldüberweisung an eine Million Flüchtlinge. Das Welternährungsprogramm (WFP) arbeitet bei der Identifizierung und Registrierung besonders schutzbedürftiger Flüchtlingsfamilien mit den türkischen Ministerien zusammen. Das sind vor allem Haushalte mit alleinerziehenden Müttern, alten Menschen oder Behinderten. Diese Familien bekommen Bankkarten, mit denen sie in Geschäften einkaufen und an Bankautomaten Bargeld ziehen können. 

Eine Karte pro Familie wird ausgegeben und ein monatliches Guthaben aufgeladen. Der Betrag hängt von der Größe des Haushalts ab. Jedes Familienmitglied bekommt pro Monat 100 türkische Lira, das sind rund 25 Euro, eine vierköpfige Familie hat also 100 Euro zur Verfügung. Kritikern dieser bedingungslosen Geldauszahlung hält Lewis entgegen, andere Unterstützungsmaßnahmen wie Bildungsangebote oder berufliche Ausbildungsprogramme funktionierten nicht, solange die Grundbedürfnisse der Menschen / befriedigt seien. Bis heute kommen 260.000 Menschen in den Genuss der Auszahlungen.   

http://www.dw.com/de/eu-t%C3%BCrkei-abkommen-der-euro-hilft/a-38002330

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