Wirtschaftswissenschaften: Die Logik der iPhone-Ökonomie

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Xing und Detert führen das am Beispiel des iPhones vor Augen – mit Daten des Marktforschungsinstituts iSupply, das die Herstellungskosten des Telefons 2009 auf 178,96 Dollar taxierte. In den USA verkaufte Apple das Gerät für 500 Dollar – die Gewinnspanne belief sich auf 64 Prozent.

Sämtliche Einzelteile des Telefons werden aus anderen Ländern nach China gebracht, dort zusammengesetzt und dann wieder exportiert. Der wichtigste Zulieferer ist Toshiba – der japanische Konzern liefert Teile im Wert von 60 Dollar, unter anderem die Speicherchips und den Bildschirm. Von Infineon aus Deutschland kommen Komponenten im Wert von 29 Dollar, von Samsung aus Korea Teile im Wert von 23 Dollar. US-Unternehmen liefern Teile im Wert von elf US-Dollar. Insgesamt summieren sich die Materialkosten auf 172,46 Dollar. Die Einzelteile in China zusammenzusetzen kostet nur 6,50 Dollar – gerade einmal 3,6 Prozent der Herstellungskosten.

http://www.handelsblatt.com/politik/konjunktur/oekonomie/nachrichten/wirtschaftswissenschaften-die-logik-der-iphone-oekonomie-seite-2/3828482-2.html

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